Modul 1 – ADHS verstehen und wahrnehmen

Tag 2: „Wir haben ADHS!“ – Betroffenheit oder Chance 

Referentin Jeannine Hohmann

Teil 1: In aktivierenden Gruppenübungen setzen sie sich mit ihrer eigenen Haltung, ihren Erfahrungen und der Sichtweise der beteiligten Personen auseinander. Die Ansätze des systemisch ressourcenorientierten Arbeitens bieten die Chance zum Perspektivwechsel und somit zur Gestaltung neuer Konzepte im Umgang mit ADHS.

Folgende Inhalte werden interaktiv vermittelt und intensiviert:

  • Systemisches Denken bei ADHS
  • Beteiligte im System
  • Kritische Situationen durch ADHS mit hohen Anforderungen im System
  • Die Rolle der pädagogischen Fachkraft bei ADHS
  • Die Perspektive des ADHS-betroffenen Kindes/Jugendlichen
  • Gemeinsamkeit, die verbindetoe,

Teil 2: Wie empfindet ein Kind mit AD(H)S seine Situation? Welche Gründe hindern aus psychologischer und pädagogischer Anschauung das Kind daran, in bestimmten Situationen entsprechend zu handeln? Verschiedene Konzepte aus der Psychologie, Neurobiologie und Pädagogik geben Erklärungen und eröffnen eine andere Ansicht zum Verhalten der betroffenen Kinder. Sie erhalten Praxismethoden, die den Kindern helfen, ein positives Selbstkonzept zu entwickeln.

Folgende Inhalte werden interaktiv vermittelt und intensiviert:

  • Die Perspektive des ADHS-betroffenen Kindes/Jugendlichen
  • Grundlagen der exekutiven Funktionen
  • Neurobiologische Ursachen für oppositionelles Verhalten
  • Attributions-Theorie – positives Illusory-Concept
  • Remo-Largo
  • Das (Un-)Komfort- Zonen-Modell
  • Selbstreflexion und Austausch über die Gründe für Belastungen durch störendes ADHS-Verhalten
  • ADHS – Refraiming
  • Annahmen zu ADHS aus der Perspektive der lösungs- und ressourcenorientierten Grundeinstellung
  • ADHS – Superkräfte
  • Self-Fullfilling-Prophecy-Effekt bei ADHS
  • AVATAR-ADHS – Fachgruppentreffen